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Ratgeber

Was kostet eine Website? Eine ehrliche Aufschlüsselung

Auf diese Frage bekommt man selten eine gerade Antwort. Hier steht, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Kosten dauerhaft anfallen und woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen. Unsere eigenen Preise nennen wir dabei offen.

Der wichtigste Punkt zuerst

Eine Website hat zwei Preise, nicht einen

Das ist die häufigste Quelle für Missverständnisse. Wer nur nach „dem Preis" fragt, bekommt oft nur die Hälfte der Wahrheit.

Einmalig

Die Erstellung

Konzept, Gestaltung, Aufbau der Seiten, Einrichtung von Domain und Hosting, Livegang. Das zahlen Sie einmal, am Anfang.

Laufend

Der Betrieb

Serverplatz, Domainverlängerung, SSL-Zertifikat, Updates, Backups, Sicherheit. Das fällt jeden Monat an, dauerhaft, bei jedem Anbieter.

Achtung

Der versteckte dritte

Änderungen. Wer sie nicht im Monatsbeitrag hat, zahlt sie einzeln — oft nach Stundensatz, oft ohne vorher genannten Preis.

Ein Angebot, das nur eine einzige Zahl nennt, ist unvollständig. Fragen Sie nach, was davon einmalig und was monatlich ist.

Unsere Preise

Was es bei uns kostet

Damit dieser Ratgeber nicht im Ungefähren bleibt: Das sind unsere tatsächlichen Preise, netto zuzüglich Umsatzsteuer.

  • Start — 699 € einmalig, ab 49,99 € monatlich. Eine schlanke Seite, die gefunden wird und läuft.
  • Betreuung — 999,99 € einmalig, ab 64,99 € monatlich. Zusätzlich sind laufende Änderungen abgedeckt.
  • Premium — 1.699 € einmalig, ab 99,99 € monatlich. Individuelles Design und größerer Umfang.

Hosting, Domain und SSL sind in allen drei Monatsbeiträgen enthalten. Was extra kostet — Webshop, Terminbuchung, weitere Sprachen, Texterstellung — steht offen bei den Website-Paketen.

Alle Leistungen im Vergleich

Woran es liegt

Was den Preis wirklich bewegt

Nach unserer Erfahrung in dieser Reihenfolge — die ersten beiden Punkte machen den größten Unterschied.

01

Fehlende Inhalte

Wenn Texte und Bilder vorhanden sind, geht es schnell. Wenn nicht, muss beides entstehen — und das ist oft der größte Einzelposten. Wer vorher zwei Stunden investiert und aufschreibt, was sein Betrieb anbietet, spart am Ende Geld.

02

Umfang

Drei Unterseiten oder fünfzehn ist ein erheblicher Unterschied. Viele Betriebe brauchen weniger, als sie zunächst annehmen. Eine Seite, die niemand liest, kostet trotzdem Geld.

03

Sonderfunktionen

Webshop, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Kundenlogin. Jede dieser Funktionen kostet nicht nur bei der Erstellung, sondern bringt dauerhaft Pflege mit sich.

04

Individuelles Design

Eine Gestaltung, die eigens für Ihren Betrieb entsteht, braucht mehr Zeit als eine angepasste Vorlage. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie stark Sie sich vom Wettbewerb abheben müssen.

Vorsicht

Vier Angebote, bei denen Sie nachfragen sollten

  • „Website für 299 € komplett" — meist ohne laufende Kosten gerechnet. Fragen Sie, was ab dem zweiten Monat anfällt.
  • Keine Nennung der Domain-Inhaberschaft — die Domain muss auf Sie laufen, nicht auf die Agentur.
  • Garantierte Platzierung bei Google — das kann niemand zusagen. Google verkauft keine Plätze in den organischen Ergebnissen.
  • Lange Bindung ohne Ausstiegsklausel — eine Mindestlaufzeit ist legitim, aber Sie sollten wissen, was am Ende passiert.

Die wichtigste Frage ist nicht
„was kostet es", sondern „was passiert danach".

Eine günstige Erstellung nützt wenig, wenn nach einem Jahr niemand mehr erreichbar ist, die Zugangsdaten verschwunden sind und das Kontaktformular seit Monaten nichts mehr verschickt. Mehr dazu unter Website-Betreuung.

Häufige Fragen

Was uns zum Preis am häufigsten gefragt wird

Was kostet eine einfache Unternehmenswebsite?

Bei uns beginnt die Erstellung bei 699 Euro netto einmalig, dazu kommen ab 49,99 Euro netto monatlich für Hosting, Domain, SSL, Updates und Backups. Für andere Anbieter können wir nicht sprechen — verlangen Sie dort immer ein schriftliches Angebot, das beide Beträge getrennt ausweist.

Warum nennen manche Anbieter keinen Preis?

Manchmal, weil der Aufwand tatsächlich stark schwankt. Oft aber auch, weil der Preis erst nach dem Erstgespräch an das vermutete Budget angepasst wird. Ein Anbieter, der Ihnen vorab eine Spanne nennen kann, hat meist ein klares Bild von seiner eigenen Arbeit.

Sind laufende Kosten wirklich nötig?

Ja. Eine Website braucht dauerhaft Speicherplatz auf einem Server, eine Domain und ein SSL-Zertifikat. Diese drei Posten fallen immer an, egal bei wem. Die Frage ist nur, ob sie im Monatsbeitrag enthalten sind oder separat verrechnet werden.

Ist eine teurere Website automatisch besser?

Nein. Der Preis sagt etwas über den Umfang aus, nicht über die Qualität. Eine schlanke Seite mit drei Unterseiten, die schnell lädt und die richtigen Fragen beantwortet, bringt mehr als eine aufwendige Seite, die niemand zu Ende liest.

Was treibt den Preis am stärksten?

Der Umfang, also die Zahl der Unterseiten, und ob Inhalte vorhanden sind. Wenn Texte und Bilder fehlen und erst erstellt werden müssen, ist das oft der größte Einzelposten. Danach kommen Sonderfunktionen wie Webshop, Terminbuchung oder Mehrsprachigkeit.

Nächster Schritt

Was Ihre Website kosten würde

Im Erstgespräch klären wir den Umfang und Sie bekommen ein Fixpreisangebot. Kostenlos, unverbindlich, und ohne dass wir vorher fragen, was Sie ausgeben wollen.

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