Die Adresse
Domain
Der Name, unter dem man Sie findet: ihre-firma.at. Sie mieten ihn jährlich. Solange Sie verlängern, gehört er Ihnen.
Ratgeber
Zwei Begriffe, die ständig durcheinandergehen — und der häufigste Grund, warum ein Anbieterwechsel im Chaos endet. Hier steht in einfachen Worten, was was ist und worauf Sie achten müssen.
Grundlagen
Die Adresse
Der Name, unter dem man Sie findet: ihre-firma.at. Sie mieten ihn jährlich. Solange Sie verlängern, gehört er Ihnen.
Der Platz
Speicherplatz auf einem Server, auf dem Ihre Seite liegt. Ohne Hosting gibt es unter der Adresse nichts zu sehen.
Das Schloss
Sorgt für das https und das Schloss-Symbol im Browser. Ohne warnt der Browser Ihre Besucher.
Bei uns sind alle drei im Monatsbeitrag enthalten — Sie brauchen keinen zweiten Anbieter und bekommen keine Rechnung, mit der Sie nichts anfangen können.
Der wichtigste Punkt
Wenn Sie sich aus diesem Ratgeber nur einen Satz merken, dann diesen.
Wer die Domain besitzt, hat die Kontrolle über Ihre Adresse — und damit auch über Ihre E-Mail-Adressen. Läuft sie auf einen Dienstleister, sind Sie im Streitfall in einer schlechten Lage.
Der Klassiker
Die Domain wird umgezogen,
an die E-Mails denkt niemand.
Firmen-E-Mail-Adressen hängen an derselben Domain wie die Website. Wird sie zu einem neuen Anbieter übertragen, ohne die E-Mail-Einstellungen mitzunehmen, kommt von einem Tag auf den anderen keine Post mehr an — und niemand merkt es sofort, weil nichts eine Fehlermeldung auslöst. Deshalb prüfen wir das immer vor einem Umzug, nicht danach.
Vor der Unterschrift
Egal ob bei uns oder anderswo — auf diese Fragen sollten Sie eine klare Antwort bekommen. Ausweichende Antworten sind selbst schon eine Antwort.
Die letzte Frage wird am seltensten gestellt und ist die wichtigste. Ein Anbieter, der Ihnen bei einer Kündigung nichts mitgibt, verkauft Ihnen keine Website, sondern eine Abhängigkeit.
Datenschutz
Jeder Aufruf Ihrer Website hinterlässt technische Daten beim Anbieter des Servers — unter anderem die IP-Adresse des Besuchers. Wo dieser Server steht und wer ihn betreibt, gehört deshalb in Ihre Datenschutzerklärung. Das ist kein Formalismus: Sie müssen Besuchern sagen können, wer ihre Daten verarbeitet.
Bei Anbietern mit Servern außerhalb der EU kommen zusätzliche Anforderungen dazu. Fragen Sie nach, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag vorliegt — den brauchen Sie, sobald jemand in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet.
Häufige Fragen
Die Domain ist die Adresse, unter der man Sie findet, zum Beispiel ihre-firma.at. Das Hosting ist der Speicherplatz auf einem Server, auf dem Ihre Website tatsächlich liegt. Beides sind getrennte Dinge und können bei verschiedenen Anbietern liegen — was in der Praxis oft für Verwirrung sorgt.
Wenn Ihre Kunden in Österreich sind, nehmen Sie .at. Es signalisiert Kunden und Suchmaschinen eindeutig, wo Sie tätig sind. Eine zusätzliche .com können Sie sichern und auf die .at weiterleiten, damit niemand Ihren Namen besetzt.
Dem, der als Inhaber eingetragen ist. Das müssen Sie sein, nicht Ihre Agentur. Prüfen Sie das, bevor Sie irgendetwas unterschreiben — bei einer .at-Domain ist der Inhaber über die Registrierungsstelle nic.at einsehbar.
Ja. Ohne SSL zeigen Browser bei Ihrer Seite eine Warnung an, und Google bevorzugt verschlüsselte Seiten. Ein Zertifikat kostet heute nichts Nennenswertes mehr und sollte in jedem Hosting enthalten sein. Wenn es extra verrechnet wird, fragen Sie nach, warum.
Sie wird nach einer Frist wieder frei und kann von jedem registriert werden. Das ist einer der wenigen wirklich schwer reparierbaren Fehler: Ist Ihre Adresse einmal weg, hat sie im Zweifel jemand anderer. Deshalb gehört die Verlängerung in feste Hände.