Katharina Wieseneck
Tischlermeisterin, GeschäftsführungDritte Generation, seit 2019 im Betrieb verantwortlich. Davor sechs Jahre Möbelbau in Vorarlberg. Macht Entwurf, Kalkulation und die schwierigen Telefonate.
Start/Werkstatt
Josef Wieseneck hat 1968 in einer Garage angefangen, weil im Ort niemand Fenster reparieren wollte. Heute stehen an derselben Adresse 620 Quadratmeter Werkstatt. Was gleich geblieben ist: Wer bei uns bestellt, bekommt das Möbel von jemandem gebaut, den er beim Namen kennt.
Ausstattung
Das Bearbeitungszentrum haben wir 2011 angeschafft, und es hat nichts von dem ersetzt, was wir vorher konnten – es nimmt uns das Aufteilen und Bohren ab. Zusammengebaut, eingepasst und geschliffen wird nach wie vor auf der Hobelbank. Am Ende geht jedes Stück durch die Hand von jemandem, der es verantwortet.
Das Team
Beim Aufmaß und bei der Montage sehen Sie dieselben Leute. Wir schicken keine fremden Monteure in Ihr Haus.
Dritte Generation, seit 2019 im Betrieb verantwortlich. Davor sechs Jahre Möbelbau in Vorarlberg. Macht Entwurf, Kalkulation und die schwierigen Telefonate.
Seit 2004 bei uns. Zuständig für Korpusbau, Furnier und dafür, dass die Reihenfolge in der Werkstatt stimmt. Wenn er sagt, es dauert zehn Wochen, dauert es zehn Wochen.
Gelernte Tischlerin, seit 2016 im Betrieb, zeichnet die Werkpläne. Kommt meist als Erste zu Ihnen ins Haus und stellt die unangenehmen Fragen früh genug.
Seit 2012 dabei, Spezialgebiet Kastenfenster und alles, wo nichts im rechten Winkel steht. Führt die Montagen und schult bei der Übergabe ein.
Hat 1968 angefangen und 1994 übergeben. Kommt zweimal die Woche und arbeitet fast nur noch an Restaurierungen – dort, wo Erfahrung mehr zählt als Tempo.
Wir bilden durchgehend aus, seit 1974. Beide arbeiten von Anfang an an echten Aufträgen mit, unter Aufsicht und mit ihrem Namen auf dem Werkplan.
Chronik
Josef Wieseneck beginnt in einer Garage an der Sägewerkstraße mit Fensterreparaturen.
Erster Lehrling. Seither hat der Betrieb durchgehend ausgebildet.
Bau der ersten Halle, 240 m². Die Garage bleibt als Lager.
Übergabe an die zweite Generation, Schwerpunkt wechselt von Fenstern zu Innenausbau.
Zubau auf 620 m², getrennter Oberflächenraum mit Absaugung.
CNC-Bearbeitungszentrum. Die Hobelbänke bleiben trotzdem alle stehen.
Katharina Wieseneck übernimmt die Geschäftsführung.
Heizung auf Hackgut umgestellt, befeuert mit dem eigenen Verschnitt. Photovoltaik auf dem Hallendach.
Lehre
Tischlereitechnik, dreieinhalb Jahre, Schwerpunkt Planung oder Produktion. Kein Bewerbungsschreiben nötig – kommen Sie an einem Vormittag vorbei und schauen Sie sich die Werkstatt an. Wer danach noch will, macht drei Schnuppertage.